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<pre>5:3 und 5:2 für die Münchner? Die jüngsten beiden direkten Duelle hätten viel torreicher nicht sein können. Es gab zwar auch Partien, die wenige Treffer boten, doch wenn beide Teams in einer Hinrunde in der bayrischen Landeshauptstadt aufeinander treffen, sind ein einziges Mal weniger als 2,5 Tore erkennbar!  <p> Auch beim jüngsten 0:0 gegen den Vizemeister aus Wolfsburg schrammte der FCA nur knapp an seinem dritten Liga-Sieg vorbei; zuvor hatte die Mannschaft auch schon gegen Bilbao, Alkmaar, Mainz und Bremen einen ausgesprochen ordentlichen Eindruck hinterlassen.  <p>  Ich beginne zunächst mit der Partie zwischen Heidenheim und Union Berlin. Die Hausherren haben schon 13 Gegentore kassiert, zuletzt kamen beim 1:4 gegen Bayer Leverkusen wieder einige hinzu. <p> Dabei war der späte Zeitpunkt der Vertragsunterschriften aber nicht dem fehlenden Engagement des Vereins anzulasten: Etliche interessanten Kicker schlugen die Offerte entweder sofort aus — oder warteten erst einmal ab, ob sich nicht doch noch andernorts eine bessere Option ergibt. <p>  Köln schüttelte hingegen die Krise nach fünf sieglosen Spielen vor der Winterpause ab und ließ neben dem 7:1 gegen Bremen ein 1:1 bei Bayern folgen. Das kann sich sehen lassen. Da Hertha derzeit zu unbeständig agiert, Köln jedoch unter der Woche viel Kraft beim Tabellenführer ließ, wird es zwar ein Sieg, aber mit weniger als 2,5 Toren.  </pre>


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<pre>Hatte die Mannschaft von Bruno Labbadia nach dem 25. Spieltag noch über ein stabiles Polster von sieben Punkten auf die Abstiegsplätze verfügt, wäre dieser Vorsprung nun nach einer weiteren Schlappe gegen Werder im ungünstigsten Falle endgültig aufgebraucht.  <p> Das Berliner Olympiastadion ist in der Regel für den FCA kein gutes Pflaster. Alle bisherigen fünf Versuche in der Bundesliga, einen Auswärtssieg bei der Hertha zu feiern, schlugen fehl. Drei Unentschieden waren das höchste der Gefühle.  <p>  In den letzten 14 Begegnungen zwischen dem HSV und Hoffenheim gab es nur ein torloses Remis und nur zwei Mal (!) fielen weniger als zwei Treffer — zwei Mal in Hoffenheim: beim 1:0 des HSV (2015/16) und beim erwähnten 0:0. <p> Seither wechseln Sieg und Niederlage in der Liga einander regelmäßig ab. In Hannover könnte dies nun aber ein Ende nehmen. <p>  Aufgrund des verspielten Vorsprungs rief sich zudem auch die mentale Schwäche wieder einmal als die zentrale Achillesferse des Werks-Klubs in Erinnerung: Sogar, wenn wirklich so gut wie alles für Bayer spricht, sind die Spieler nach wie vor immer für einen rätselhaften Einbruch gut.  </pre> 


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<pre> Video: Vor allem über den „verpennten“ Anfang der Partie gegen Wolfsburg (2:4) ärgerten sich die Hoffenheimer (Quelle: YouTube/TSG1899Hoffenheim)  <p> Markus Gisdol, der weiterhin auf seinen ersten „Dreier“ als HSV-Coach warten muss, war sehr zufrieden. „Mir hat imponiert, wie das Team auf die Rückschläge reagiert hat. Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung. So müssen wir weitermachen.“  <p>  Letztlich profitierten die Knappen davon, dass der Gast vom Niederrhein einen äußerst spendablen Tag erwischte; während Gladbach vorne die besten Chancen versiebte, wurde der Ball im eigenen Strafraum umso gekonnter über die Linie gestochert. <p>  Die Gastgeber haben zudem seit vier Spielen nicht mehr gewonnen, was in der entscheidenden Phase im Abstiegskampf durchaus bedenklich ist. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt lediglich zwei, auf den ersten fixen Abstiegsplatz nur drei Zähler. Und jetzt kommt ausgerechnet der neue Tabellenführer zum Revier-Derby, der nur so vor Selbstvertrauen strotzen müsste. <p>  Wir Wettfreunde gehen davon aus, dass der FCA nicht nur weiterhin im Berliner Olympiastadion sieglos bleibt, sondern eine Niederlage kassieren wird.  </pre>


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<pre> Yunus Malli, der im Winter nach Wolfsburg wechselte, konnte nicht ersetzt werden. Auch nicht vom mit Vorschusslorbeeren überschütteten Bojan Krkic, der gegen Schalke nach einer Stunde vom Feld musste.  <p> Das Team von Edin Terzic hat es somit dank des vergangenen Spieltags selbst in der Hand, während Konkurrent Bayern in Köln ran muss. Das Nervenkostüm wird angespannt sein, schließlich können Marco Reus und Co. dem Ligakrösus erstmals seit zehn Jahren wieder den Titel entreißen. Schon gegen Augsburg war Geduld gefragt. Deshalb gehe ich von keinem Torfestival mit fünf oder mehr Toren aus.   <p> Daran dürfte sich auch in der neuen Saison wenig geändert haben. Aus den ersten drei Heimspielen holten die Berliner sieben Punkte, aus ebenso vielen Auswärtspartien resultierte erst ein einziger Zähler (1:1 in Hoffenheim). <p>  Dass der kicker dem FC-Angreifer in seiner Montagsausgabe unter dem vielsagenden Header „Eine neue Dimension“ gar die Titelstory widmete, scheint angesichts solcher Leistungen jedenfalls mehr als gerechtfertigt – die neuerliche Nicht-Berücksichtigung für die französische Equipe dafür umso weniger.  <p> Sorgen sollen dafür zwei Spieler, die maßgeblichen Anteil an dem gelungen Saisonstart haben — Abwehrspieler Matthias Ginter und Torhüter Yann Sommer.  </pre>


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<pre> Je weiter eine Saison fortschreitet, umso schwerer wird es, die Tor-Frage richtig zu beantworten. Wie viel wird in der Partie zwischen Augsburg und Bremen los sein? Die Fuggerstädter haben eine mehr als realistische Chance auf Europa!  <p> Sollte Werder am Freitagabend das Nord-Derby beim HSV für sich entscheiden, ist die Geschichte für die Roten bereits endgültig durch; der auf 13 Punkte angewachsene Rückstand wäre dann auch in rechnerischer Hinsicht unwiderruflich fatal.  <p>  Dabei ist es aber natürlich allein dem Spielverlauf geschuldet, dass nach dem Untergang gegen die Werkself auch die Schlappe in München als eine herbe Enttäuschung zu werten ist: Noch nach 12 Minuten hatte an der Isar schließlich alles auf eine wundersame Auferstehung hingedeutet. <p>  Mit dem Toreschießen tat sich jedoch auch der nunmehrige Gegner schwer. Obwohl quasi in jedem Spiel zahlreiche gute Möglichkeiten herausgespielt wurden, konnten diese von den Leverkusenern einfach nicht oft genug genutzt werden.  <p> „Wir nehmen den Punkt gerne mit, auch wenn wir lieber drei gehabt hätten. Jetzt fahren wir nach Berlin und da wollen wir mehr“, so ein einerseits nicht vollends zufriedener andererseits aber für Dienstag zuversichtlicher FCA-Coach Baum.  </pre>


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